Die Wohngemeinschaft (WG) ist für Studierende, Praktikanten und junge Berufstätige in Deutschland die häufigste Wohnform. Die Konkurrenz um Zimmer ist groß, und die Auswahl erinnert an ein Casting, bei dem es vor allem darauf ankommt, ob man zueinander passt.

Arten von WGs

WGs sind sehr unterschiedlich: von lebhaften Studenten-WGs über ruhige Zweck-WGs, in denen man vor allem Miete teilt, bis zu ökologisch oder vegan geprägten Gemeinschaften. Lesen Sie die Beschreibung genau und bewerben Sie sich nur dort, wo Sie wirklich hinpassen.

Eine persönliche Nachricht statt Massenmails

Verschicken Sie keine kopierten Standardtexte. Zeigen Sie in den ersten Zeilen, dass Sie das Inserat gelesen haben, etwa indem Sie eine Frage aus dem Text beantworten. Erzählen Sie von sich, Ihren Interessen, Ihrer WG-Erfahrung und davon, wie Sie Ordnung halten.

So läuft das WG-Casting

Bewerber werden zu einem 20- bis 30-minütigen Treffen oder Videoanruf mit allen Mitbewohnern eingeladen. Seien Sie natürlich und freundlich, sprechen Sie offen über Ihre Gewohnheiten und fragen Sie nach Putzplan, gemeinsamen Abenden und Ruhezeiten.

Unterlagen und Untermiete

Ist die Entscheidung gefallen, prüfen Sie, ob der Vermieter der Untervermietung schriftlich zugestimmt hat. Schließen Sie einen schriftlichen Untermietvertrag und lassen Sie sich eine Wohnungsgeberbestätigung für die Anmeldung geben.

Was Sie prüfen sollten

  • Ein Profil auf WG-Gesucht mit guten Fotos und einer Beschreibung Ihrer Interessen anlegen.
  • Persönliche Nachrichten auf Deutsch oder in gutem Englisch schreiben.
  • Einen Nachweis der Zahlungsfähigkeit oder eine Bürgschaft der Eltern vorbereiten.
  • Klären, ob Sie sich unter der Adresse des Zimmers anmelden können.

Beispielsituation

Eine Studentin erwähnt in ihrer Nachricht, dass sie gern backt und Brettspiele mag, kommt mit selbst gebackenem Kuchen zum Casting und bekommt unter 30 Bewerbern ein gemütliches Zimmer in der Kölner Innenstadt.

Der nächste Schritt

In einer WG wählt man Mitbewohner fürs Leben, nicht nur Mietzahler; Ehrlichkeit und Offenheit zählen mehr als formale Nachweise.

Offizielle Informationen zum Thema

Checklisten und Beispiele sind organisatorische Empfehlungen. Die Anforderungen hängen vom Verfahren, von der Stadt und von Ihrer Situation ab; gleichen Sie sie vor dem Handeln mit der zuständigen Stelle ab. Rechts- und Steuerfragen besprechen Sie bitte mit einer dazu befugten Fachperson.

Dieser Artikel wurde mithilfe von KI erstellt. Das Beispiel veranschaulicht die Vorgehensweise und beschreibt keinen Kundenfall.