Der Internetanschluss in Deutschland braucht Zeit. Zwischen Vertragsabschluss und Freischaltung vergehen oft zwei bis vier Wochen, deshalb sollten Sie früh bestellen.
Die drei wichtigsten Anschlussarten
DSL läuft über die Telefondose (TAE) mit bis zu 250 Mbit/s. Kabelinternet nutzt die TV-Kabeldose und erreicht bis zu 1.000 Mbit/s. Glasfaser (FTTH) bietet die höchste Stabilität; die Verfügbarkeit wächst schnell, hängt aber vom jeweiligen Haus ab.
Warum sich der Technikertermin oft verzögert
Auch bei alternativen Anbietern (1&1, O2, Vodafone DSL) gehört die Leitung auf der „letzten Meile“ meist der Telekom. Für die Schaltung im Hausanschlussraum ist oft ein Technikertermin nötig, auf den Sie zwei bis drei Wochen warten können.
Eigener Router oder Mietgerät
Anbieter vermieten Router für etwa 5 bis 9 € im Monat. Dank der Routerfreiheit dürfen Sie jedoch jedes eigene Gerät nutzen. Ein eigener Router, etwa eine FRITZ!Box, amortisiert sich häufig nach eineinhalb bis zwei Jahren.
Ohne Wartezeit online: mobile 5G-/LTE-Router
Brauchen Sie das Internet vom ersten Tag an für die Arbeit, helfen mobile Lösungen: Tarife mit unbegrenztem 5G- oder LTE-Datenvolumen und SIM-Karte im Router, zum Beispiel Vodafone GigaCube, mit monatlicher Laufzeit.
Was Sie prüfen sollten
- Die verfügbaren Technologien für die genaue Adresse auf den Seiten der Anbieter prüfen.
- Den Anschluss drei bis vier Wochen vor dem geplanten Einzug beauftragen.
- Am Tag des Termins den Zugang zum Hausanschlussraum (APL) sicherstellen.
- Rechtzeitig einen passenden Router für VDSL oder DOCSIS 3.1 kaufen.
Beispielsituation
Ein Entwickler im Homeoffice bestellt einen Monat vor dem Umzug Kabelinternet, kauft eine eigene FRITZ!Box Cable und schaltet die Gigabit-Verbindung am Einzugstag ohne Techniker frei.
Der nächste Schritt
Beauftragen Sie den Internetanschluss direkt nach der Unterschrift unter den Mietvertrag; ein später Technikertermin kann Sie einen Monat offline lassen.
Offizielle Informationen zum Thema
- Verbraucherzentrale: Internet und Telefon beim Umzug
- Verbraucherzentrale: Umzugscheckliste
- Make it in Germany: Wohnen und Anmeldung
Checklisten und Beispiele sind organisatorische Empfehlungen. Die Anforderungen hängen vom Verfahren, von der Stadt und von Ihrer Situation ab; gleichen Sie sie vor dem Handeln mit der zuständigen Stelle ab. Rechts- und Steuerfragen besprechen Sie bitte mit einer dazu befugten Fachperson.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI erstellt. Das Beispiel veranschaulicht die Vorgehensweise und beschreibt keinen Kundenfall.