Die Hausordnung ist für Mieter verbindlich, wenn sie Teil des Mietvertrags geworden ist, etwa als Anlage. Wiederholte Verstöße gegen die Regeln des Zusammenlebens können sogar eine Kündigung rechtfertigen.
Ruhezeiten
Ruhezeiten ergeben sich aus Landesgesetzen, örtlichen Vorschriften und der Hausordnung: meist die Nachtruhe von 22 bis 6 (oder 7) Uhr sowie Sonn- und Feiertage. In dieser Zeit sollten Sie keine laute Musik hören, nicht staubsaugen, nicht bohren und die Waschmaschine nicht schleudern lassen.
Mülltrennung
Abfall wird nach Sorten getrennt: blaue Tonne für Papier und Pappe, Gelber Sack oder Wertstofftonne für Verpackungen aus Kunststoff und Metall, braune Tonne für Bioabfall und graue Tonne für Restmüll.
Glas, Pfandflaschen und Batterien
Einwegglas wird nach Farben (weiß, grün, braun) in Altglascontainer geworfen, und zwar nur zu den erlaubten Zeiten an Werktagen. Flaschen mit Pfand geben Sie an Pfandautomaten im Supermarkt zurück.
Grillen auf dem Balkon, Wäsche und Haustiere
Holzkohlegrills auf dem Balkon sind wegen des Rauchs häufig im Mietvertrag oder in der Hausordnung untersagt; Elektrogrills sind meist erlaubt. Prüfen Sie die Regeln Ihres Hauses. Rauchen auf dem Balkon darf Nachbarn nicht unzumutbar stören. Gäste sind erlaubt, laute Feiern sollten Sie vorher ankündigen.
Was Sie prüfen sollten
- Die Hausordnung lesen, die Ihrem Mietvertrag beiliegt.
- Die Termine für die Sperrmüllabholung in Ihrem Bezirk herausfinden.
- Sonntags und nach 22 Uhr an Werktagen besonders auf Ruhe achten.
- Die Tonnen im Hof strikt nach Abfallart nutzen, um Probleme für das ganze Haus zu vermeiden.
Beispielsituation
Die Bewohner eines Neubaus kündigen ihre Einweihungsfeier am Freitagabend mit einem Zettel im Treppenhaus an, vermeiden so einen Polizeieinsatz und bleiben mit den Nachbarn auf gutem Fuß.
Der nächste Schritt
Ruhezeiten und Mülltrennung gehören zu den Grundlagen des Zusammenlebens in Deutschland; nehmen Sie sie ernst.
Offizielle Informationen zum Thema
- Make it in Germany: Wohnen und Anmeldung
- Verbraucherzentrale: Umzugscheckliste
- Deutscher Mieterbund: Rechte von Mieterinnen und Mietern
Checklisten und Beispiele sind organisatorische Empfehlungen. Die Anforderungen hängen vom Verfahren, von der Stadt und von Ihrer Situation ab; gleichen Sie sie vor dem Handeln mit der zuständigen Stelle ab. Rechts- und Steuerfragen besprechen Sie bitte mit einer dazu befugten Fachperson.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI erstellt. Das Beispiel veranschaulicht die Vorgehensweise und beschreibt keinen Kundenfall.