Gerichtsverfahren in Deutschland sind teuer: In der Regel trägt die unterliegende Seite Gerichtskosten, Gutachter und die Anwaltskosten beider Seiten. Eine Ausnahme ist die erste Instanz vor dem Arbeitsgericht, in der jede Seite ihre eigene Anwältin oder ihren eigenen Anwalt bezahlt. Eine Rechtsschutzversicherung senkt das finanzielle Risiko.
Die vier wichtigsten Bausteine
Eine Police besteht meist aus Bausteinen: Privatrechtsschutz (Streit um Käufe und Verträge), Berufsrechtsschutz (etwa bei einer Kündigung), Wohnungsrechtsschutz (Streit mit dem Vermieter um Kaution oder Reparaturen) und Verkehrsrechtsschutz.
Die Wartezeit
Versicherer schützen sich vor Kunden, die erst bei einem bestehenden Konflikt abschließen. Bei den meisten Bausteinen, besonders im Arbeits- und Mietrecht, gilt eine Wartezeit von drei Monaten. Konflikte, die vor ihrem Ende entstehen, sind nicht versichert.
Was die Versicherung bezahlt
Die Police deckt anwaltliche Beratung, außergerichtliche Korrespondenz, Gutachter, Gerichtskosten und Anwaltshonorare ab. Sie selbst tragen meist nur eine Selbstbeteiligung von 150 bis 300 €.
Freie Anwaltswahl
Ein guter Vertrag garantiert die freie Wahl einer Anwältin oder eines Anwalts in ganz Deutschland. Meiden Sie Tarife, die Sie auf die Beratung durch die Hotline des Versicherers beschränken.
Was Sie prüfen sollten
- Die Police frühzeitig abschließen, damit die dreimonatige Wartezeit abläuft.
- Bei einer Mietwohnung die Bausteine Arbeit und Wohnen einschließen.
- Eine Selbstbeteiligung von 150 € vereinbaren, um den Jahresbeitrag zu senken.
- Vor dem Anwaltstermin eine schriftliche Deckungszusage einholen.
Beispielsituation
Ein Arbeitnehmer klagt vor dem Arbeitsgericht gegen eine unerwartete Kündigung; die Versicherung übernimmt das Anwaltshonorar von 3.200 €, und er erreicht eine Abfindung von 18.000 €.
Der nächste Schritt
Eine Rechtsschutzversicherung senkt das finanzielle Risiko rechtlicher Auseinandersetzungen; schließen Sie sie wegen der Wartezeit rechtzeitig ab.
Offizielle Informationen zum Thema
- Make it in Germany: Erste Schritte nach der Ankunft
- Deutscher Mieterbund: Rechte von Mieterinnen und Mietern
- BAMF: Broschüre „Willkommen in Deutschland“
Checklisten und Beispiele sind organisatorische Empfehlungen. Die Anforderungen hängen vom Verfahren, von der Stadt und von Ihrer Situation ab; gleichen Sie sie vor dem Handeln mit der zuständigen Stelle ab. Rechts- und Steuerfragen besprechen Sie bitte mit einer dazu befugten Fachperson.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI erstellt. Das Beispiel veranschaulicht die Vorgehensweise und beschreibt keinen Kundenfall.