Rund 90 % der Menschen in Deutschland sind gesetzlich krankenversichert. Die Grundleistungen sind gesetzlich festgelegt, doch die Kassen unterscheiden sich beim Zusatzbeitrag und beim Service.
Was der Zusatzbeitrag ist
Alle Kassen erheben 14,6 % des Bruttoeinkommens, darüber hinaus legt jede Kasse einen eigenen Zusatzbeitrag fest. 2026 liegt der Durchschnitt bei 2,9 %, bei einzelnen Kassen deutlich darüber oder darunter. Arbeitnehmer und Arbeitgeber teilen ihn sich, die Wahl der Kasse wirkt sich also direkt auf das Nettogehalt aus.
Techniker Krankenkasse (TK): beliebt bei Zugezogenen
Die TK ist mit über elf Millionen Versicherten die größte Krankenkasse Deutschlands. Bei internationalen Fachkräften ist sie wegen ihres englischsprachigen Service, ihrer App auf Englisch und der telefonischen Beratung besonders beliebt.
Barmer und AOK: Präsenz in der Fläche und Programme
Die Barmer bietet starke digitale Angebote und Vorsorgeprogramme für Familien. Die AOK ist in regionale Kassen gegliedert (etwa AOK Bayern oder AOK Plus) und hat das dichteste Netz an Geschäftsstellen, auch in kleineren Städten – praktisch für alle, die persönliche Beratung bevorzugen.
Bonusprogramme
Kassen belohnen einen gesunden Lebensstil. Für Zahnreinigung, Impfungen, Mitgliedschaft im Sportverein oder Fitnesstracker können Sie über das Bonusprogramm jährlich etwa 50 bis 250 € zurückbekommen.
Was Sie prüfen sollten
- Den aktuellen Zusatzbeitrag der gewählten Kasse prüfen.
- Klären, ob es englischsprachigen Service und eine App gibt.
- Nach Erhalt der Gesundheitskarte das Bonusprogramm der Kasse aktivieren.
- Einen Kassenwechsel online beantragen: Die neue Kasse kümmert sich um die Kündigung der alten.
Beispielsituation
Ein Arbeitnehmer wählt die Techniker Krankenkasse, wird noch vor der Einreise in wenigen Minuten online Mitglied und erhält am selben Tag eine Versicherungsbescheinigung für das Visum.
Der nächste Schritt
Wählen Sie eine Kasse mit praktischer App und Service in einer Sprache, die Sie verstehen; wechseln können Sie in der Regel nach zwölf Monaten Mitgliedschaft.
Offizielle Informationen zum Thema
- Make it in Germany: Erste Schritte nach der Ankunft
- BAMF: Broschüre „Willkommen in Deutschland“
- Make it in Germany: Wohnen und Anmeldung
Checklisten und Beispiele sind organisatorische Empfehlungen. Die Anforderungen hängen vom Verfahren, von der Stadt und von Ihrer Situation ab; gleichen Sie sie vor dem Handeln mit der zuständigen Stelle ab. Rechts- und Steuerfragen besprechen Sie bitte mit einer dazu befugten Fachperson.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI erstellt. Das Beispiel veranschaulicht die Vorgehensweise und beschreibt keinen Kundenfall.